Wie an vielen anderen Stellen schon mehrfach beschrieben, stellt die ästhetische Zahnmedizin keine spezielle Technik dar, sondern ist eher durch die Betrachtung und Auffassung des Therapeuten bzw. des Patienten definiert. Dennoch hat es sich eingebürgert, dem Thema zahnärztliche Ästhetik ganz bestimmte Leistungen zu zuordnen. Ausschließlich, weil diese Leistungsblöcke hier erwartet werden, werde ich Sie hier vorstellen, dennoch stellt das alleinige Erbringen dieser Leistungen noch keine Ästhetik dar. Ist ja aber auch logisch, nur weil Zähne aufgehellt wurden sich aber immer noch harmonisch ins Gesicht integrieren sind sie nicht ästhetischer als vorher.

 

Bleaching

Strahlend, weiße schimmernde Zähne sind ein untrügliches Zeichen für Lebensfreude, Jugendlichkeit, Attraktivität und Erfolg—privat sowie auch beruflich.

Die Stars und Sternchen machten uns schon immer neidisch mit ihrem betörenden Hollywoodlächeln.

Genußmenschen leiden jedoch oftmals unter Verfärbungen der Zähne verursacht durch Rotwein, Tabak, Koffein, Tee, etc.

Hilfe bieten heutzutage die Methoden des Bleachings, die nicht kurzfristig oberflächlich reinigen, sondern die Zahnsubstanz selbst aufhellen. Sie sind deshalb dauerhaft, schonend, sicher und ohne Substanzverlust oder bleibende Nebenwirkungen.          


Wichtig vor dem Bleachen der Zähne ist, daß sie sich in einem belagsfreien und gesunden Zustand befinden. Deshalb empfiehlt es sich immer, vorher bei Ihrem Zahnarzt einen Checkup sowie eine professionelle Zahnreinigung durch führen zu lassen.

Bei einer professionellen Zahnreinung werden alle  oberflächlichen Auflagerungen entfernt sowie die Zahnzwischenräume gereinigt, so daß ein ebenmäßiges Bild beim Bleichen erreicht werden kann.

Diese Reinigung sollte nicht länger als 2 Wochen zurückliegen.

 

Veneers - Laminates - Facings - Das ästhetische Highlight aus den USA

Die Brillante Inszenierung eines perfekten Gebisses

Für viele wird dieser Wunsch bald Wirklichkeit. Mit zum Teil nur 0,3 mm starken Keramikplättchen ist die Freiheit in Farbe und Form gegeben. Verschiene Bezeichnungen - Laminates, Facings aber am häufigsten Veneers - führen immer wieder zu Verwirrung. Früher wurden Sie in den USA ausschließlich zu temporären Aufnahmezwecke für Filmstars produziert, heute gelten sie als wissenschaftlich anerkannte minimalinvasive Therapieform. Eine maximale Zahnhartsubstanz-schonung ist durch die geringe Schichtstärke gewährleistet.

Wissenschaftliche Studien zeigen, daß die am häufigsten inspizierten Region bei ersten Gesprächen mit Unbekannten die Mundregion darstellt. Auffallend hierbei ist, daß jeder, eben auch ohne zahnmedizische Vorbildung, eine Veränderung in der Harmonie der Zahnreihen, sowie farbliche Abweichungen erkennen kann. Die Mißstände werden sofort erkannt obwohl man die zahnmedizinischen Hintergründe gar nicht kennen kann. Unser Anstand verbietet es uns über derartige Auffälligkeiten zu reden, aber mal ehrlich: Sie stellen sich einmal bitte die Situation in einem 5-Sterne-Lokal vor. Beim intensiven Blick in die Speisekarte läuft Ihnen bereits das Wasser im Munde zusammen. In dieser Vorfreude bestellen Sie sich nun den einen oder anderen Gaumengenuss.

Nach der Vorspeise kommt der renomierter Sterne-Koch aus der Küche und erkundigt sich bei Ihnen, ob es Ihnen mundet. Erwartungsvoll lächelt er Sie an, just in diesem Moment bemerken sie 4 löchrige Frontzähne, seitlich fehlen sogar zwei Zähne. Vor 2 Tagen hat Ihr Zahnarzt ihnen gerade noch erzählt, daß Karies eine bakterielle Infektionserkrankung darstellt. Jetzt sind Sie dran! Hat er wirklich die Suppe abgeschmeckt die Sie soeben löffeln? Essen Sie wirklich mit Genuss weiter?

Eine andere Situation: Für ihr neues Lifestyle-Produkt suchen Sie einen Außendienstmitarbeiter. Auf diese Stelle bewirbt sich jemand mit einer Frontzahnkrone deren Kronenrand bläulich bei jedem Lächeln als Blickfang zu Tage tritt. Wird der Umsatz genau so hoch sein, als wenn er eine ästhetisch intakte Restauration hätte? Sicherlich nicht.

Wie sieht es aber mit Ihnen aus? Nehmen Sie doch einfach den Spiegel zur Hand. Sie können sich nicht selbst belügen. Sollte irgendetwas nicht stimmen, werden es alle anderen auch bemerken. Sie werden nichts sagen, aber sie werden sich Ihren Teil denken, genau wie Sie es auch machen. So einfach ist das.

Ich kann Ihr Lächeln in nur 2 – 3 Wochen zum Starlächeln entwickeln. Sie müssten Ihr Lächeln nie wieder unterdrücken. Lächeln Sie wieder frei und ungehemmt, ihre Umwelt wird es Ihnen danken und ein Lächeln zurück senden.

Facings bzw. Non-prep Veneers

Bei Facings handelt es sich um eine Sonderform der Veneers. Es ist ein ausschließlich additives Verfahren und soll alters- oder mundmilieubedingten Schmelzverlust ersetzen. Dieses Verfahren funktioniert natürlich nur, wenn zuvor schon eine ordentliche Zahnreihe bestanden hat. Meist entsteht eine Mischung aus additiven und subtraktiven Verfahren in Anlehnung an ein Waxup.

Diese in letzter Zeit häufig angewandte Bezeichnung beschreibt oben genanntes Verfahren, da bedingt durch den rein additiven Weg der darunterliegende Zahn eben nicht präpariert, also beschliffen wird. Diese für Patienten sehr attraktive Variante wird derzeit vom Marketing einiger Franchiseunternehmen stark gepuscht und es erscheint der Eindruck, dass mittlerweile alle Fälle mit diesen sog. Non-prep Veneers gelöst werden könnten. Bei Sichtung der entsprechend einschlägigen Hochglanzbroschüren fällt jedoch auf, dass die wenigsten Fälle mit genau dieser Technik durchgeführt worden sind, des Weiteren wird das "oberflächliche Anrauhen" eben nicht als Beschleifen dargestellt, welches jedoch technikbedingt notwendig ist, in diesem Fall jedoch nach Herstellung der Veneers gemacht wird. Da frägt man sich zurecht nach der Präzision die im Beschleif/Abdruckverfahren ca. 20µ beträgt und sicherlich im Fertigungs/Anrauhverfahren nicht gehalten werden kann.

Auch das Einkleben mit Einsetzthilfen, bei welchem 10 Veneers auf einmal eingesetzt werden, zeigt sich in einschlägigen Youtube-filmchen als alles andere als überzeugend. Hierdurch kann zwar der Preis deutlich nach unten gedrückt werden. Da die Aktion aber an eigentlich naturgesunden Zähnen gemacht wird, ist fraglich ob hierdurch nicht mehr Schaden gesetzt wird, als dass Vorteile entstehen.

Hierzu ein Auszug aus einem Artikel von Prof. Dr. Martin Jörgens Cosmetic dentistry 1/2009:

"... Der Markt wird derzeit überschwemmt mit multiplen Angeboten von reinen Non-Prep-Veneers. Diese haben vielfach Ihre Berechtigung und bilden auch ein hervorragendes Marketingtool in der ästhetisch spezialisierten Fachpraxis. Die Indikationsbreite wird jedoch schmaler, wenn besondere und individuelle Farb- und Formgestaltungen seitens des Patienten gewünscht werden oder aber habituelle Dysfunktionen seitens des Patienten bestehen, die eine rein standardisierte Veneererstellung ausschließen. Zu wichtig ist in solchen Fällen die Ermittlung umfassender funktionsanalytischer Daten,... um eine möglichst harmonische Okklusionsgestaltung und vorallem eine störungsfreie Artikulation zu ermöglichen. Ziel muss es  für jeden noch so schönen Veneerfall immer sein, eine Langlebigekeit der Veneers zu erzielen durch eine Minimierung möglicher Frakturrisiken...."

Gummysmile

Das Gummysmile stellt eine schwierige ästhetische Situation dar. Es ist dadurch gekennzeichnet , dass beim Lächeln massiv Zahnfleisch gezeigt wird. Je nach Ausmaß der Höhe des sichtbaren Zahnfleisches können unterschiedlichen Therapieformen durchgeführt werden. In einfacheren Fällen wenn nur ein wenig Zahnfleisch abgetragen werden muss, sind parodontalchirurgische Maßnahmen im Sinne einer chirurgischen Kronenverlängerung möglich. In extremen Fällen stellt sich die Frage, ob ein größerer chirurgischer Eingriff im Sinne einer Dysgnathieoperation, infrage kommt. Unbestritten ist, dass in diesen Situationen die Relation zwischen Aufwand und Risiko abgewogen werden muss. Dennoch stellen derartige Verfahren für viele Patienten eine Lösung dar, die zu einer höheren Lebensqualität führen. Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf unseren Part auf Seiten, im Speziellen Dr. Kater.

 

Diagnostik
Eine umfassende Diagnostik umfasst viele Bereiche.
Prävention
Dartunter versteht man in der Zahnheilkunde das Aufpassen, daß keine Schäden entstehen.
Konserv. ZHK
Kinder, Icon, Composites und Zahnärztliche Füllungsmaterialien
Parodontitis
Die häufigste bakterielle Erkrankung der Mundhöhle
Implantologie
Die von Schrauben gearbeiteten Implantate führen zu einer höheren Lebensqualität
Wurzelkanalbehandlung
rkrankt der Zahn an Karies, so können die Bakterien bis zu der Pulpa vordringen und somit eine Entzündung des Nerven verursachen.
Gnathologie
Funktionstherapie ist bei unserer täglichen Arbeit erforderlich.
Zahnärztliche Chirurgie
Verschiedene Chirugische Maßnahmen
Prothetik – Zahnersatz
Die Prothetik besitzt den größten Stellenwert in der restaurativen Zahnmedizin.
zahntechnisches Praxislabor
Dem Thema zahnärztliche Ästhetik sind ganz bestimmte Leistungen zu zuordnen