Kinderzahnheilkunde

Kinderzahnheilkunde befasst sich mit der speziellen Behandlung aller Krankheiten im Zahn-, Mund- und Kieferbereich während der Kindheit, also von der Geburt bis zur Pubertät.

Die Kinderzahnheilkunde unterscheidet sich erheblich von der Erwachsenzahnheilkunde durch die folgenden Umstände:

1. Das Kindergebiss entwickelt sich noch, das Schädelwachstum ist zum Beispiel noch nicht abgeschlossen. Die Kinder haben Milchzähne und bekommen erst ab dem 6. Lebensjahr die bleibenden Zähne.

2. Die psychologischen Begleitumstände einer Kinderbehandlung unterscheiden sich erheblich von der Erwachsenenpsychologie

3. Im Kindesalter wird die Voraussetzung für die Erhaltung der Zähne bis ins hohe Alter gelegt. Im Kindesalter werden die Grundlagen für die mögliche Angst vor der zahnärztlichen Behandlung gelegt.

4. Bei Kindern kann leichter ein Bedürfnis zur Mundhygiene geweckt werden.

5. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die mit denselben Behandlungskonzepten wie Erwachsene behandelt werden können. Es müssen andere Behandlungskonzepte entwickelt werden, die sich an den anatomische und physiologischen Eigenschaften von Kindern orientieren. Und auch die geistige Entwicklung des Kindes muss berücksichtigt werden.

Behandlungsbereiche in der Kinderzahnheilkunde:

1. Präventive Maßnahme

a. Prophylaxe mit dem Ziel der Zahngesundheit und der richtigen Zahnstellung
b. Ernährungsberatung
c. Fluoridierung der Zähne
d. Fissurenversiegelung

2. Behandlung der Karies, der Pulpa- und parodontalen Erkrankungen

3. frühkindliche kieferorthopädische Behandlung

4. Behandlung von Unfallfolgen

Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich unsere kleinen Patienten bei uns wohl fühlen und auf spielerische Art und Weise führen wir sie langsam an die notwendigen Behandlungen heran.

Bei uns gibt es keinen "Bohrer" oder keine "Spritze", Biene-Maja und Zauberstab ersetzen diese doch meist verunsichernden Worte. Ein Geschenk gibts dann auch im Anschluß an die Behandlung.

ICON - die innovative Kariesbehandlung ohne Bohren

Frontzahn-Composites

Kunststoff (Fachausdruck "Composite") ist ein seit mehreren Jahrzehnten bekanntes Material. Waren die ersten Vertreter dieser Materialklasse noch relativ unbeständig, verfügen wir heute über qualitativ hervorragende Kunststoffe, die mit Glas- und Keramikpartikeln angereichert sind.

Verarbeitung:

Die Karies wird entfernt und der entstandene Defekt wird in einer Sitzung mit Kunststoff gefüllt. Das Material wird am Zahn "angeklebt", deshalb muss das Arbeitsgebiet mit einem Latextuch (Kofferdam) isoliert werden, um trocken arbeiten zu können. Die Zahnpräparation ist wegen der Klebetechnik minimal.

Die Füllungen an den Frontzähnen werden meistens mit Kunststoff versorgt,im Seitenzahnbereich werden nur die kleineren Defekte mit diesem weissen Material aufgefüllt. Der Grund liegt in der Beständigkeit gegenüber der Kaubelastung: Je grösser der Defekt und je grösser die Belastung ist, desto früher werden die Kunststoffe abgetragen, und die Füllung kann undicht werden und der erneuten Kariesentstehung steht nichts im Wege.

Bei grossen Defekten empfehlen wir daher die Anwendung von Keramik-Füllungen.

Mit der Zeit können sich die Kunststoffe dunkler verfärben; speziell Tee, Kaffee und Nikotin lagern ihre Farbstoffe im Composit ein. Die Ränder der Füllungen müssen deswegen regelmässig nachkontrolliert und bei der Zahnreinigung gut gepflegt werden.

Gute Ästhetik, minimale Präparation des Zahnes, Verarbeitung in einer Sitzung und der vorteilhafte Preis zeichnen die Kunststoffe aus. Diese Vorteile sprechen für die Kunststoffe als Füllungsmaterial der Wahl bei Frontzahn- und kleineren Seitenzahnfüllungen.

Zahnärztliche Füllungsmaterialien

Für definitive Füllungen im kaubelasteten Seitenzahnbereich stehen Edelmetallegierungen in Form von Goldinlays und nicht-metallische Werkstoffe (Keramik und Kunststoff) zur Verfügung. Alle anderen Materialien können derzeit nur als provisorische Füllungen eingestuft werden. Aus gesundheitlichen, ästhetischen und mechanischen Gründen stellen wir Füllungen üblicherweise nicht mehr aus Amalgam her. Schon seit einigen Jahren werden Amalgam-Füllungen hauptsächlich durch Kunststoff- Füllungen und Porzellan-(Keramik-) Inlays ersetzt.

Bei der Auswahl des jeweiligen Materials sind verschiedene Gesichtspunkte, wie z.B. die individuelle Gebißsituation, der allgemeine Gesundheitszustand, ästhetische Ansprüche, Zeit- und Kostenaufwand usw. zu berücksichtigen

Die Kunststofffüllgen im Seitenzahnbereich stellen ein minimal-invasives Verfahren dar. Der Zahn wird naturgetreu mit einem aufwändigen Schichtverfahren rekonstruiert. Dabei werden mehrere Composite Farbnuance verwendet.

 

Diagnostik
Eine umfassende Diagnostik umfasst viele Bereiche.
Prävention
Dartunter versteht man in der Zahnheilkunde das Aufpassen, daß keine Schäden entstehen.
Konserv. ZHK
Kinder, Icon, Composites und Zahnärztliche Füllungsmaterialien
Parodontitis
Die häufigste bakterielle Erkrankung der Mundhöhle
Implantologie
Die von Schrauben gearbeiteten Implantate führen zu einer höheren Lebensqualität
Wurzelkanalbehandlung
rkrankt der Zahn an Karies, so können die Bakterien bis zu der Pulpa vordringen und somit eine Entzündung des Nerven verursachen.
Gnathologie
Funktionstherapie ist bei unserer täglichen Arbeit erforderlich.
Zahnärztliche Chirurgie
Verschiedene Chirugische Maßnahmen
Prothetik – Zahnersatz
Die Prothetik besitzt den größten Stellenwert in der restaurativen Zahnmedizin.
zahntechnisches Praxislabor
Dem Thema zahnärztliche Ästhetik sind ganz bestimmte Leistungen zu zuordnen